Donnerstag, 31. März 2011

Im wilden Westen

Derzeit betreibe ich eine ganz neue Art von Tourismus. Sie ist nicht so entspannungsorientiert und nicht so freiwillig wie das sonstige Reisen. Vielmehr ist sie effizient, effektiv und wirtschaftlich auf eine ganz andere Art und Weise absolut notwendig. Statt shoppen und Kultur geht es vorrangig um wirtschaftliche Interessen. Und trotzdem macht sie Spaß. Denn ich bekomme die Republik zu sehen. Auch an Ecken, an die ich bei einer Städtereise nicht gedacht hätte. Letzte Woche war ich in Freiburg, heute in Düsseldorf und nächste Woche möglicherweise in Hannover. Ich betreibe Bewerbungstourismus.
Aber erst einmal zur nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Ich bin vorher noch nie dort gewesen und kenne niemanden in der Stadt. Die ersten Gedanken, die mir bei Düsseldorf einfielen, waren: 1. Es ist in der Nähe von Köln. 2. Irgendwie liegen da in der Gegend zig Städte auf einem Haufen. 3. Da spielt Verbotene Liebe 4. Ist da nicht die Kö? 5. Es liegt am Rhein. 6. Das hat einen relativ großen Flughafen. 7. Es ist immerhin Landeshauptstadt.
Die Reaktionen in meinem Freundeskreis waren auch nicht weiter ermutigend. „Was willst du denn da?“, fragte meine Mutter. „Das willst du doch nicht hin!“, sagte ein Freund. „Das Beste ist die Bar auf der Dachterrasse von Galeria Kaufhof!“, sagte mein Bruder. „Düsseldorf an sich ist nicht so spannend.“, sagte die einzige Bekannte, die ich im Umfeld von 50km rund um Düsseldorf habe. „Ist ganz ok!“, sagte mein Freund. „Aha!“, sagte der Rest.
Ich suchte mir trotz allem eine großzügige Bahnverbindung heraus, die mir Zeit gab, die Stadt wenigstens einmal anzuschauen. Immerhin war ich auch von München vor einigen Jahren nach einem kurzen Besuch sehr positiv überrascht (hinziehen möchte ich allerdings trotzdem nicht).
Was mir als erstes auffiel, nachdem ich den Bahnhof Düsseldorf-Flughafen verlassen hatte, waren die seltsamen Fußgängerampeln (siehe Foto), die ein drittes Licht zwischen rot und grün haben, das mit einem gelben Balken den Wechsel von rot auf grün und andersrum darstellt. Das habe ich nie gesehen! Gibt’s das woanders auch? Oder ist das eine Düsseldorfer Erfindung?
Das zweite, was mir auffiel war die Sprache. Ich hätte mich totlachen können im Regionalexpress vom Flughafen zum Hauptbahnhof. Die Frau hinter mir hat sich in bestem Dialekt mit ihrem Mann unterhalten, der genau so klang, wie der Opa in Kein Pardon. Wie man sicher merkt: Ich bin selten im Westen unterwegs, dass ich mich von so ein bisschen Dialekt noch beeindrucken lasse. Aber in Freiburg erfreue ich mich auch immer wieder daran. Und in Hannover klingen dann nächste Woche für mich alle wie mein Opa. Oder Gerhard Schröder. Aber die klingen auch beide gleich.

Der Hauptbahnhof ist ebenso hässlich wie die Gegend rundherum. Aber das ist man ja von Frankfurt schon gewöhnt. Zielsicher bin ich den Schildern Richtung Innenstadt gefolgt und so, ganz zufällig auf der Königsallee a.k.a Kö gelandet, die ich vorher auf dem Stadtplan irgendwie nicht finden konnte. Und sie war… irgendwie enttäuschend! Nicht besonders schön, nicht besonders schickimicki und einfach nicht besonders. Um nicht zu sagen: Langweilig. Nach einem kurzen unverzichtbaren Abstecher zu H&M und Cos ging’s dann weiter in die Innenstadt, wo ich mir in der Touristeninformation, deren Existenz im Internet irgendwie nicht aufzufinden war, einen Stadtplan und das Rathaus mit Jan-Willem-Denkmal bewundern konnte.
Beim ziellosen Herumirren durch die relativ hübsche Altstadt landete ich, wie es nur ziellose herumirrenden Alleinreisenden passieren kann, im Hinterhof, in dem die älteste evangelischeKirche der Stadt stand. Eigentlich wollte ich nur von außen einen kurzen Blick hereinwerfen, wurde dann aber von einer sehr engagierten ehrenamtlichen älteren Dame entdeckt, die mich sofort als ihren einzigen Gast hereinbat, mir alles zeigte und die gesamte Geschichte der Kirche erzählte. Sie war hoch erfreut, als ich aus höflichem Interesse fragte, ob dort denn Hochzeiten und Taufen stattfänden und erklärte mir gleich, dass ich nur meinen eigenen Pastor mitbringen müsse, mich aber dann sofort dort trauen lassen könne. Hiiiilfe. Auch das kann nur Alleinreisenden passieren, die ziellos herumirren. Nun weiß ich, dass die Kirche mit Erlaubnis von Jan Willem (der mit dem Denkmal) gebaut wurde, weil er selbst einige Protestanten in der Familie hatte. Um die katholischen Rheinländer nicht zu sehr zu verärgern, durfte sie aber nicht zu prominent platziert werden, weshalb sie in einen Hinterhof gebaut wurde. 1943 wurde sie in einem Bombenangriff völlig zerstört. Einen Kirchturm und eine Gemeinde hat die arme Kirche auch nicht mehr. Dafür aber fetzig quietschgrüne Wände und einen im Idealfall blinkenden Altar. Der ist nämlich mit irgendeiner katholischen Kirche und einer orthodoxen Basilika („Kennen Sie sich hier aus?“- „Nein, gar nicht. Ich bin nur zu Besuch.“ – „Also, das ist die Basilika, die man sieht, wenn man auf der B44 Richtung Wuppertal rausfährt. Die mit den schönen Kuppeln“) oder so verbunden. Und wenn in einer der beiden Kirchen ein bestimmter Geräuschpegel erreicht wird, fängt der Altartisch an zu blinken. Zumindest theoretisch. Praktisch ist das gerade kaputt. „Und die Telekom kriegt das auch nicht hin, das zu reparieren.“ Ah ja.




Nach einem Essen bei Ricky’s, das nicht besonders teuer und dafür sehr lecker war, und einem sehr heftigen norddeutsch anmutenden Regenschauer bin ich dann noch kurz an den Rhein gelaufen, der bei wolkenverhangenem Nieselregen dann nicht mehr so sehr zum Spazieren eingeladen hat, aber sonst sicher ganz nett ist.


Auf dem Rückweg zum hässlichen Hauptbahnhof war meine eigentliche Entdeckung des Tages eine mir unbekannte niederländische Schuhladenkette namens Sacha. Das Angebot war super und die Preise in einem guten Rahmen. Also habe ich gleich nachgefragt, ob sie auch eine Filiale in Berlin hätten, was die Verkäuferin mir mit einem kurzen Nein, das so viel bedeutete wie „Nein. Und das ist auch gut so. Wir sind nämlich was Besonderes und machen keine Filialen kurz vor Polen auf!“ beantworte. Schade um die schönen Schuhe! 




Samstag, 26. März 2011

Abschied


Für die kommenden 8 Tage muss ich mich nun schweren Herzens vom Blog verabschieden... na gut, vielleicht halbschweren Herzens, immerhin flieg ich endlich mal wieder nach Italien. Diesmal stehen Besuche an, bei Freundinnen in Mailand, Genua und Bologna. Obwohl Mailand mir beim letzten Sprachkurs sehr ans Herz gewachsen ist, kann es doch Bologna nicht vom Lieblingsstadt-in-Italien-Thron verstoßen. Und da ich eben dort seit fast 2 Jahren nicht mehr war, freu ich mich einfach schon tierisch. Genua hab ich überhaupt erst einen Tag lang aus der Touristen-Perspektive gesehen und bin gespannt, wie die Insider/Anwohner-Perspektive so ist.

Ich möchte noch anmerken, dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, am Morgen nach der Zeitumstellung irgendwo hin zu fliegen. Aber ich versuche dran zu denken und vor allem meine Uhren nicht falsch umzustellen. Ja, ist auch schon vorgekommen. Also: Arrivederci!!!


Morgendliche Bastelstunde

 
In Straßburg gibt es neben leckerem Flammkuchen, den zwei von mir immer wieder gern besuchten Oysho-Filialen (obwohl es dieses Mal etwas enttäuschend war, weil das Angebot ganz anders war als in Dubai, sodass ich den Laden frustriert mit zwei einfarbigen Basic-Teilen verlassen musste) und dem bereits von mir empfohlenen Museum, auch einen ganz wunderbaren Bastelbedarfsladen, der ein riesiges Sortiment an Perlen, Knöpfen und Stoffen. Da ich leider weder über eine Nähmaschine noch über ein Händchen für den Umgang mit solchen verfüge, ist die untere Etage mit den Stoffen für mich nur zum Gucken aber nicht zum Kaufen interessant. Stunden könnte ich allerdings an der langen Regalwand mit hunderten von Bonbongläsern voller Perlen verbringen.

Wie gut, dass mein Freund von Natur aus ein ruhiger und geduldiger Zeitgenosse ist und ich im Gegenzug schon einige Stunden meines Lebens auf dem Sessel im Ben Sherman-Laden am Hackeschen Markt verbracht habe, während er sich nicht zwischen Jacken, T-Shirts und Polo-Shirts entscheiden konnte. Genau wie ich bei Ben Sherman gibt sich mein Freund große Mühe bei der Beratung, sodass wir dieses Mal allein eine halbe Stunde gebraucht haben, um die schönsten vier Perlensorten für vier Paar neue Ohrringe (da ich ständig welche verliere, brauche ich auch regelmäßig Nachschub) zu finden.
Bis die französischen Verkäuferinnen die anderen zehn kaufwilligen, meist deutschen, Bastlerinnen fertig bedient hatten, war dann eine weitere halbe Stunde vergangen. Aber schlussendlich haben wir das Geschäft mit Bastelbedarf für vier Paar Ohrringe und Ersatzteile für weitere Schmuckstücke im Wert von 16 Euro verlassen.
  

Gebastelt wurde dann gleich am nächsten Morgen nach dem Frühstück am Küchentisch. Das sah etwa so aus: Ich habe den Inhalt der kleinen Plastiktütchen auf dem Tisch verteilt, meinen Freund beauftragt, die Zange zu holen, die Perlen und die silbernen Endstücken (falls jemand den technisch korrekten Terminus für diese Pinüppel kennt, so teile er ihn mir bitte mit) auf die kleinen Metallstäbe aufgefädelt und sie zu meinem Freund rübergeschoben. Der fädelte die Perlen und silbernen Endstücke wieder von den Metallstäben herunter, um sich bei mir zu erkundigen, welche Länge die Ohrringe denn haben sollten (das war natürlich bei jedem Paar anders), diese anschließend entsprechend zu kürzen, wieder aufzufädeln und den Haken zu befestigen. Man könnte auch sagen, er habe die gesamte Arbeit gemacht. Und das würde auch stimmen. Aber immerhin war ich dabei und habe zugeguckt und beraten.


Und ganz nebenbei habe ich (ja, tatsächlich ich selbst) noch fünf einzelne Ohrringe repariert, denen schon vor Jahren der Haken abhanden gekommen ist. Nach zwei Jahren in der Warteschleife auf der Werkbank meines Vaters sind sie irgendwann unrepariert zu mir zurückgekehrt, sodass ich nun selbst die Reparaturinitiative ergreifen musste. Jetzt muss ich nur noch ihre hoffentlich intakten Partner in meinem Schmuckchaos wieder finden.


Mein/unser/sein Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen: Es sind drei Paar (die Perlen für das geplante vierte Paar hatten leider eine zu große Bohrung, sodass sie geeiert hätten – was man nicht alles beachten muss) schicke neue Ohrringe geworden. So richtig viel billiger als bei DaWanda bestellte oder auf dem Flohmarkt im Mauerpark gekaufte Ohrringe sind sie zwar nicht, aber es zählt ja auch der soziale Gedanke dahinter. Und da ich mich immer weigere, mit meinem Freund joggen, Ski fahren oder auf ein Konzert zu kommen, mussten wir ein anderes gemeinsame Hobby finden. Einen Anfang haben wir schon mal: Wir haben zusammen gebastelt!


Donnerstag, 24. März 2011

Kein Filmtipp

 

Wir können hier ja nicht immer nur tolle Tipps geben. Ab und zu muss man ja auch mal Kritik üben, wenn etwas nicht so gut ankommt. Der gestrige Film gefiel mir einfach nicht. Und da war ich nicht die einzige.


Gestern war ich bei einer Freundin zum Mädelsabend eingeladen, was immer wieder sehr viel Spaß macht. Mit dazu gehörten Unmengen an Sekt (für mich dieses Mal Apfel- und Ananassaft), Oliven, Schokolade in allen Formen und Geschmacksrichtungen (das Highlight gestern: Eiskonfekt) und ein echter Weiberfilm, den die Männer nicht mit uns gucken würden. Letztes Mal war es Bridget Jones, der für uns schon ein echter Klassiker ist. Dieses Mal war es ein echter Klassiker, der für uns keiner war. Statt für Dirty Dancing, Chicago oder Coyote Ugly, die wir alle zur Auswahl hatten, entschieden wir uns für Love Story. Keine von uns  hatte ihn je gesehen, aber alle hatten wir irgendwie schon mal etwas davon gehört. Die Hülle versprach viel: Einen der, wenn nicht sogar DEN romantischsten Liebesfilm aller Zeiten, ein Muss für alle Pärchen, einen Film, der Millionen von Kinozuschauern zum Weinen gebracht habe.


Das war 1970! Im Jahr 2011 blieben fünf Paar Augen trocken und fünf Frauen unbeeindruckt. Ganz abgesehen von der historisch bedingt miserablen Ton- und Bildqualität, die das Hightechentertainmentsystem im Wohnzimmer meiner Freundin völlig überflüssig machte.


Die Story war irgendwie nichts Neues (sie stirbt am Ende an Krebs), die Dialoge befremdlich (er spricht seinen eigenen Vater mit Sir an), der Hauptdarsteller war zwar süß, ist aber heute nun mal schon 70,  die Szenen viel zu kurz und zu schlecht miteinander verbunden, als dass man in irgendeiner Art und Weise eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen konnte. So starb sie am Ende und wir vergossen keine Träne. Schade!


Der einzige Trost für uns waren die schicken 60s Klamotten und die Musik, über deren Komponisten wir 90 Minuten lang rätseln konnten. Also, beim nächsten Mädelsabend werden wir dann wohl eher wieder auf einen "Klassiker" aus den letzten zwei Jahrzehnten zurückgreifen.

Mottoparties

Mottoparties sind ein polarisiendes Thema: die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Ich persönlich gehöre zur ersten Gruppe, wie die meisten anderen Leute aus Uni-Theatergruppen, die ich kenne. Da besteht sicherlich ein Zusammenhang: man verkleidet sich eben gerne. Und weil es in Berlin keine richtige Fasnet (oder Karneval oder Fasching oder Fastnacht oder was auch immer) gibt, müssen eben Mottoparties herhalten, um dieses Bedürfnis zu befriedigen. Gerne an Halloween, aber auch einfach mal so.


Letzten Samstag war ich auf einer Party mit dem Motto (wenn man das Bild ansieht, kann man es vielleicht schon erraten): rot-schwarz. Zugegeben, nicht das kreativste Motto, aber da die Party im Tarantino's stattfand, wo das gesamte Interieur in dieser Farbkombination gehalten ist, hat es schön gepasst.
Ich finde, dass so ein Motto immer eine besondere Party-Atmosphäre schafft. Es müssen ja nicht immer gleich alle von Kopf bis Fuß verkleidet sein, es reicht auch ein Thema wie „Kopfbedeckungen“ oder wie zum Anlass des 20-jährigen Mauerfalljubiläums einfach nur alle Ossis und Wessis durch farbige Punkte zu markieren. Man hat einen Anknüpfungspunkt, kommt gleich viel einfacher ins Gespräch mit Leuten, die man nicht kennt. Daher versteh ich auch die Mottoparty-Muffel nicht, die sich konsequent weigern auch nur die geringste Änderung an ihrem stinknormalen Partyoutfit vorzunehmen und auf einer 20er-Jahre-Party knallhart in Jeans erscheinen.

Also – ich bin FÜR Mottoparties! Ladet mich ein, wenn ihr eine veranstaltet! :)




Dienstag, 22. März 2011

Auf ins Elsass


Das Doofe an Freiburg: Es ist unfassbar weit weg von Berlin. Das Gute an Freiburg: Man ist ruckzuck im Ausland. Egal ob Frankreich oder die Schweiz, die Ausreise aus dem Bundesgebiet dauert weniger als eine Stunde. Toll! Wahrscheinlich wäre man von Berlin aus ebenso schnell in Polen. Aber das habe ich in den letzten sechs Jahren irgendwie noch nie ausprobiert...
Am Samstag sollte es eigentlich nach Zürich gehen. Aus vielerlei Gründen: Ich war noch nie da. Mein Freund mag die Schweiz. Mein Freund hatte noch einen Gutschein für einen Plattenlanden in Zürich. Und überhaupt!
Mir war Frankreich mit Straßburg von Anfang an etwas lieber: Ich habe immer die passende Währung parat. Ich verstehe die Leute trotz jährlich schwindender Französischkenntnisse immer noch besser als in der deutschsprachigen Schweiz. Der Kaffee ist günstiger. Die Fahrt ist kürzer. Es gibt in Straßburg gleich zwei Filialen von Oysho. Ich mag Flammkuchen!
Im Endeffekt hat keiner der diversen Gründe eine Rolle gespielt. Das Wetter nahm uns die Entscheidung ab. In Freiburg war es grau und nass. In Zürich sollte es noch grauer und noch nasser sein. In Straßburg sollte die Sonne scheinen. Also ab Richtung Nordwesten statt Südosten, und ein perfekter Anlass endlich mal ins Musée Tomi Ungerer zu gehen, von dem mein Freund schon seit Ewigkeiten geschwärmt hat.

Am Eingang musste ich dann leider noch kurz auf Französisch diskutieren, weil die Dame mich trotz meines gültigen Studentenausweises nicht zum tarif reduit reinlassen wollte, da der Studentenrabatt nur für  Studenten „moins vingt-cinq ans“ gilt. Unverschämt! Unmöglich! Leider reichen meine Französischkenntnisse nicht mehr aus, um mich ausführlich über solche Dinge zu beschweren, was bei meiner Vorliebe für Beschwerden wirklich tragisch ist.
Also musste ich zähneknirschend sechs Euro Eintritt bezahlen, ohne zu wissen, was mich eigentlich erwarten würde. Zum Glück waren die Werke des elsässischen Künstlers ebenso kreativ und lustig wie vielfältig. Neben illustrierten Kindergeschichten, in denen ein Katzenpaar überraschenderweise eine Hundebaby bekommt und animierten Filmchen über Zauberhüte gab es im Untergeschoss auch ordentlich Schweinisches, was eher nicht für Kinder geeignet ist: ein Froschkamasutra, S/M-Zeichnungen und Bilder von Pflanzen mit Geschlechtsteilen. Im Obergeschoss wurde es dann politisch und passend zur aktuellen Lage waren auch Anti-Atomkraftplakate dabei.
Einen tollen Spiegel am Boden des Treppenhauses für wunderbare Selbstporträts wie unseres hier gab es auch. Also, die sechs Euro waren gut investiert. Und falls jemand von euch mal länger in Straßburg ist als er shoppen, essen und Kaffee trinken kann, ist das Museum sehr empfehlenswert. Man muss noch nicht mal französisch sprechen können, sofern man sich nicht im der Dame an der Kasse anlegen will: Die Beschreibungen zu den Exponaten sind dreisprachig: Französisch, Englisch und Deutsch.

Montag, 21. März 2011

This Berlin Life


In Berlin leben viele, die nicht hier geboren sind. Und die haben Probleme, Glücksfälle, Kommunikationsschwierigkeiten, schöne, laute, skurrile, lustige, bereichernde und ablehnende Begegnungen, von denen sie erzählen wollen. Genau das passiert bei This Berlin Life, und zwar in englischer Sprache. Die Lesereihe findet gerade zum zweiten Mal statt und nachdem die erste Ausgabe mich schon so begeistert hat, bin ich gestern bei der Premiere von Volume 2 gewesen - diesmal im Café Stadtkind im Prenzlauer Berg.
Mit insgesamt acht Beiträgen war der Abend extrem kurzweilig: von dem verrückten Nebensitzer in der U-Bahn über Bibliotheksbeobachtungen und unhöfliche alte Menschen, die man auch mal beleidigen sollte, bis hin zu Rassismus, dem Holocaust und der Integrationsfrage wurden viele Themen auf lustige, überraschende, nachdenkliche und auch provokante Art erzählt. Die meisten Texte wurden von den Autoren selbst vorgetragen, andere von Schauspielern dargeboten - zum Beispiel vom großartigen Sir Henry von der Volksbühne. Wer sich also für Lesebühnen begeistern und Englisch verstehen kann - nichts wie hin zur letzten Performance von This Berlin Life Vol.2 am 27.3.2011! 
Meine Favoriten sind diesmal zum Einen der Text von Bert Vandecasteele (könnt ihr hier lesen), der von seinem Lern-Patenkind Yusuf erzählt und die Frage aufwirft, wie deutsch man denn nun sein muss, wenn man in Deutschland lebt; zum Anderen die höchst sarkastischen und zynischen Beiträge von Nathaniel Barron, der eine unglaubliche Beobachtungsgabe besitzt und sich einfach immer traut, das zu sagen, was man selbst kaum zu denken wagt…

Für alle weiteren Infos bezüglich der Auftritte, der einzelnen Teilnehmer und der Teilnahmebedingungen (jeder darf Texte einschicken!) empfehle ich die Homepage von This Berlin Life.





R.I.P Knut, der Eisbär


Foto: Jensk369 (Jens Koßmagk) / Wikipedia


Welch schockierende Nachricht, die mir da gestern auf dem Titelblatt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ins Auge sprang. Und das nur, weil ich zu früh zu meinem Yogakurs (das passiert sehr selten, meistens komme ich völlig verschwitzt in letzter Sekunde in den Kursraum gehetzt) war und mich noch fünf Minuten mit der im Fitnessstudio ausliegenden FAZ hinsetzen konnte, bis der Anfängerkurs mit seiner Entspannung fertig beendet hatte.

Nach den inzwischen schon täglich erwarteten Horrornachrichten aus Japan und Libyen fiel mein Blick dann auf eine klitzekleine schier unfassbare Meldung und der linken Spalte: Eisbär Knut ist tot! Unser Knut. Wie kann das sein?

Ich habe Knut persönlich nie kennengelernt. Sprich: Ich war seit seiner Geburt Ende 2006 nicht mehr im Berliner Zoo. Aus dem einfachen Grund, dass ich den Berliner Zoo nach meinem ersten Besuch im Januar 2005 für langweilig, klein und doof und sowieso Hagenbeck in Hamburg für viel hübscher befand. Der Tierpark in Ostberlin ist übrigens auch viel größer und spannender... Also bin ich nie wieder in den Zoo gegangen. Während des Knut-Hypes im Sommer 2007, als er wirklich noch so süß aussah wie auf dem Foto hier, habe ich kurz darüber nachgedacht, einen zweiten Zoobesuch zu wagen, um einen Blick auf Knut zu werfen. Da hat sich zeitlich leider nie ergeben. Und als ich dann 2008 aus Australien wieder kam, war Knut nicht mehr süß und das Thema war erledigt. Schade!

Dabei scheint er wirklich bundesweite Bekanntheit und Popularität erreicht zu haben. Auch wenn mein Freund dachte, Knut sei im Leipziger Zoo zu Hause, so wusste er doch sofort von wem ich spreche, als ich vom Sport kam. Und auch beim Tatortgucken in der Freiburger Mediziner-WG war Knuts mysteriöser Tod vor hunderten von Zoobesuchern (darunter garantiert die Hälfte nun völlig verstörte Kinder) und die noch ausstehende Obduktion, was wirklich klingt wie ein Tatortdrehbuch, Thema.

Traurig, lieber Knut. Und doch werde ich in Erinnerung an dich immer ein wenig schmunzeln und daran denken, dass meine französische Mitbewohnerin Elsa deinetwegen immer dachte, Knut sei kein Name für echte Männer, "sondern nur eine Name für eine kleine Weißbär!"

Samstag, 19. März 2011

My Dirty Little Secret


Ja, es ist schon etwas peinlich. In der Bahn versuche ich die Bücher meistens so zu halten, dass keiner die (vielsagenden) Cover sieht. Aber ich geb's zu: ich lese einfach wahnsinnig gerne Vampir-Schundromane. Meine Ausrede: gerade wenn man sich im Studium (und auch in der Freizeit, jaa!) viel mit anspruchsvoller, vielschichtiger und sprachlich elaborierter Literatur befasst, braucht man ab und zu auch mal Kontrastprogramm. Zum Abschalten.
Für mich übernehmen diese Rolle zur Zeit die Romane von Charlaine Harris, welche die Vorlage zur HBO-Serie True Blood sind. Zuerst hab ich allerdings die Serie geguckt, und wenn die nicht so toll wäre, würde ich mir wahrscheinlich auch nicht die Bücher antun, denn zugegebenermaßen sind die alles andere als qualitativ hochwertig: sie strotzen nur so vor Klischees, schnulziger Szenen, aus anderen Werken der Fantasy-Literatur ausgeborgter Figuren und sind sprachlich auch aufs Einfachste reduziert. Trotzdem sind sie zur Unterhaltung, zum gelegentlichen Schmunzeln und vor allem zum Anschmachten der männlichen Figuren genau richtig. Besonders in der Bahn, am Arbeitsplatz (bei meinem neuen Nebenjob hab ich viiiel Zeit zum Lesen) und im Fitnessstudio, wo man sich sowieso auf nichts Anspruchsvolles konzentrieren kann, sind die Vampir-Schnulzen meine treuen Begleiter.

Das Problem ist nur: bald ist es vorbei. Eben hab ich mir das wohl letzte Buch auf amazon.de vorbestellt und man merkt in den vorangegangenen Büchern auch schon, dass der guten Charlaine so langsam die Ideen ausgehen. Also – was dann?! Keine großen, starken, zugleich gefährlichen und beschützenden und natürlich unverschämt gutaussehenden Vampire und Werwölfe mehr?! Und ich betrachte Teenie-Blödsinn wie Twilight nicht als angemessenen Ersatz, weil ich weder die Bücher noch die Filme länger als ein paar Minuten ertragen kann, ohne der trantütigen, motzigen, pubertierenden Hauptdarstellerin eine Ohrfeige geben zu wollen...
Also hab ich mich mal umgehört und erfahren, dass die „Black Dagger“-Reihe von J.R.Ward wohl in die richtige Richtung gehen müsste. Knappe 6€, also rein in den Warenkorb damit. Das Cover sieht so unglaublich trashy aus, da muss es auch der Inhalt sein. Ich bin gespannt.




Freitag, 18. März 2011

Fastenzeit

Es ist wieder soweit. Seit letztem Mittwoch, Aschermittwoch, hat die Fastenzeit begonnen. Bis Ostern soll sechs Wochen oder eben vierzig Tage Verzicht geübt werden. Worin ist egal. Hauptsache 40 Tage ohne. Sex, Fernsehen, Facebook, Fleisch, Schokolade... Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Das kann sich jeder aussuchen. Oder eben nicht. Denn Fasten ist ja keine Pflicht.

Ich bin weder religiös noch habe ich den Eindruck, ich müsse unbedingt auf etwas verzichten. Wobei vierzig Tage ohne Facebook schon ein spannendes Experiment wären. Aber das wäre mir schon wieder zu anstrenged. Vielleicht hat jemand anders Lust und möchte von seinen Erfahrungen bloggen?

Meine Kollegin erzählte mir stolz, ihr Freund und sie würden nun zwei fleischfreie Tage die Woche einlegen. Das wiederrum wäre für mich als langjährige Vegetarierin kein besonders hartes Unterfangen. Ich komme schon seit Jahren auf 52 fleischfreie Wochen im Jahr...

Seit letztem Jahr nähere ich mich dem Phänomen Fasten ganz zaghaft an. Letztes Jahr nahm ich mir zweieinhalb alkoholfreie Wochen vor. Das habe ich auch problemlos überstanden, wobei ich mich immer noch gut erinnere, dass es beim Ausgehen irgendwie noch weniger Spaß macht, Geld für alkoholfreie und trotzdem überteuerte Cocktails oder Biere auszugeben.

Mal sehen, wie viele Wochen ich dieses Jahr schaffe. Wenn man den sozialen Gegenwind betrachtet, der einem als Abstinenzler an Berliner Wochenenden und Feierabenden entgegenweht, könnte das schon schwierig werden.

Letzten Freitagabend habe ich getrickst und mich mit einen Freund extra im Chagall getroffen, wo es auf der langen Cocktailkarte auch genug leckere alkoholfreie Cocktails zu vernünftigen Preisen gibt, sodass meine Abstinzenz meinem Begleiter gar nicht weiter auffiel. Denn wer weiß schon, was sich hinter einem Strawberry Cooler oder einem Multikulti an Zutaten verbirgt.

Am Samstagabend wurde es schon schwieriger. Ich war zum Essen bei Katha eingeladen, die sich beschwerte, sie habe extra Weißwein für mich gekauft, als ich mit meinem Ananassaft in der Tür stand. Beim anschließenden Treffen eines alten Freundes in Aufsturz (ausgerechnet im Aufsturz mit seiner großartigen Bierkarte) wurde es noch schwieriger. Ich hatte mich so über das alkoholfreie Weizen in der Karte gefreut, das dann aber leider ausverkauft war. Also doch erst ein Jever Fun (nicht so dolle) und anschließend eine Club Mate und dazu zahlreiche blöde Kommentare vom alten Kumpel.

Auch mein Freund ist unglücklich über die Aussicht dieses Wochenende mit mir aber ohne Wein zu verbringen. Mal schauen, wie lange meine nichtreligiösen Motive diesem sozialen Druck noch standhalten können.

Was meint ihr? Wer fastet denn von euch? Und worauf verzichtet ihr?

Donnerstag, 17. März 2011

London # 3



Wie ihr sicher merkt, ich bin nicht die schnellste, was das Schreiben auf diesem Blog angeht. Aber wie heißt es noch gleich: Gut Ding will Weile haben. - Lahme Ausrede, ich weiß. Noch langweiliger als meine anderen Ausreden (Bewerbungen schreiben und Magisterarbeit).
Viel spannender war da doch unser Kurztrip nach London vor zehn Tagen, von dem Katha schon berichtet hat. Ja, sie ist da eindeutig schneller als ich. Und da behaupte ich im Vorstellungsgespräch auch noch, ich sei sehr schnell und sehr ungeduldig.
Wie auch immer: London ist immer wieder eine Reise wert. Es wird einfach nicht langweilig. Ich glaube, ich kenne keine andere Stadt, bei der es mir so geht. New York fand ich ja schon beim ersten Besuch doof. Nach Paris muss ich nach zwei Trips auch erstmal nicht mehr. Und bei einer Woche Rom habe ich mich so sehr gelangweilt, dass ich ein ganzes Reisetagebuch vollgeschrieben habe...

Bei London wird mir das einfach niemals so gehen. Es gibt immer wieder neue (oder auch alte Musicals) für wenig Geld anzuschauen. Dieses Mal (mein 10. Musicalbesuch in London) waren wir für je 19,50 Pfund in Chicago. Ich bin sehr stolz, meinen Freund, der sich eigentlich nicht für Musicals interessiert, dazu überredet zu haben. Und da das gesamte Ensemble zwei Stunden lang quasi nackt über die Bühne getanzt ist, war mein Freund gar nicht so unzufrieden mit der Show!
Ein zweiter Musicalbesuch mit meinem Bruder, der wesentlich musicalerfahrener ist als mein Freund (wir haben den gesamten Sommer 1995 lang zu meinem Sony Walkman Cats getanzt!), fiel leider ins Wasser. Wir hatten uns gerade auf den Lloyd Webber Klassiker "Les Misérables" geeinigt, den wir beide noch nie gesehen haben, als wir feststellen mussten, dass es in London sonntags nur Matinée-Vorstellungen gibt. Sonntagabende sind in Londoner Theaterhäusern das, was in Berlin die Montage sind. Schade!


Ebenso überrascht waren wir alle, als wir nach zweistündiger Suche auf der Oxford Street feststellen mussten, dass der große Borders Buchladen, an den wir alle wunderbare Erinnerung hatten, geschlossen hat. Ebenfalls sehr schade! Sechs Bücher für den Preis von vier habe ich mir dann in einem wesentlich kleineren Waterstones in der wunderschönen New Row kaufen.

Noch gefährlicher als Buchladen mit ihren verlockenden Buy-one-get-one-free-Angeboten waren für meine EC-Karte dieses Mal allerdings die vielen Filialen von HMV mit ebendiesen Angeboten. Waren CDs in London schon immer so billig? Mein dort erstandenes Paloma Faith-Album "Do you want the truth or something beautiful" höre ich seitdem rauf und runter. Auch im Büro, es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis es meine Kollegin aus unseren vergitterten Fenstern auf die Huttenstraße schmeißt. Aber selbst dann waren die sechs Pfund gut investiert.

Mittwoch, 16. März 2011

Belle & Sebastian


So, jetzt hab ich auch endlich meine Karte für's Konzert besorgt - ein bisschen teuer, find ich ja schon. Aber ich glaube einfach mal dran, dass es sich lohnen wird. Ist ja auch eine großartige Band!

Sonntag, 13. März 2011

Ingwer-Tee - ein letztes Mal!


Da ich optimistischerweise davon ausgehe, dass der Winter jetzt vorbei ist und der Frühling anfängt, möchte ich mal dem Ingwer-Zitronen-Honig-Tee dafür danken, dass er mich diesen Winter vor schlimmeren Erkältungen bewahrt hat (naja, wenn man dran glaubt und so...)
Auf jeden Fall sehr lecker und extrem vitaminhaltig kann ich ihn nur jedem weiterempfehlen. Für nächsten Winter, versteht sich.

Donnerstag, 10. März 2011

Lieblingscafés


Hier im Stadtteil der unzähligen Cafés und Coffeeshops hat man natürlich die große Auswahl. Wenn man allerdings durch genetische Veranlagung (Danke, Mama!) und langjährige Barista-Erfahrung zur Spezies der so genannten Coffeesnobs gehört, fallen viele der Cafés aufgrund mangelnder Kaffee-Qualität schon weg. Abgesehen vom Kaffee muss natürlich auch die Lage gut sein, das Interieur gemütlich, die Angestellten nett und der Süßkram lecker. All diese Kriterien erfüllen meine beiden Lieblings-Cafés: Auf Platz 1 das Saluti da Berlino in der Wichertstraße, unschlagbar in der Auswahl der immer frischen Klatschmagazine und selbstbelegten Panini. Sogar ein kleiner Supermercato mit italienischen Produkten ist integriert. Auf dem Kaffee steht nicht nur illy drauf sondern ist auch illy drin, gut gemachter noch dazu.



Auf Platz 2 befindet sich das Con Calma am Arnimplatz, an welchem sich ja laufend neue Cafés, Bars und Restaurants ansiedeln - so schlimm wie der Helmholtzplatz ist er aber noch lange nicht!! ;)
Im Con Calma machen die italienischen Besitzer sehr leckeren Kaffee, obwohl ich zugeben muss, dass der neapolitanische Espresso pur selbst für mich ein bisschen stark ist. Die Spezialität ist der Frozen Yogurt, zu dem man sich verschiedene Toppings aussuchen kann, wie zum Beispiel frische Beeren, Schokostreusel, Saucen und vieles mehr - wahnsinnig lecker! Und für Italophile: Eine italienischsprachige Buchecke gibt's auch noch.


Montag, 7. März 2011

London, part 2: fashion

Offenbar besitzen Engländerinnen eine beneidenswerte genetische Besonderheit: sie können bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit einer dünnen durchsichtigen Strumpfhose oder ganz ohne eine solche draußen sein und nicht frieren. Oder zumindest so aussehen. Ich hingegen musste entweder eine Hose oder zwei Strumpfhosen und meinen Wintermantel tragen und trotzdem frieren.




Auffällig ist auch, dass in London viele Frauen ihre Klamotten scheinbar zwei Größen zu klein gekauft haben - aber das mag ja auch daran liegen, dass man bei Primark für die Umkleiden zwei Jahre anstehe müsste und deshalb alles unanprobiert kauft...
Bei mir ist die Shopping-Ausbeute etwas kleiner ausgefallen als erwartet, da es Samstags sowohl in Camden Market als auch der Oxford Street hoffnungslos überfüllt ist und nicht so viel Spaß macht. Trotz der vielen Leute war's in Camden aber wieder mal schön und gab viel Interessantes, Skurriles und Schönes zu sehen (siehe Fotos). Für mich war dann eine der gerade allgegenwärtigen Uhrenketten dabei. Die Schuhe (mit Spitzeneinsatz!!) hab ich bei Primark ergattert und das Kleid auf dem Spitalfield Market.